Move your Body

Wie und warum Dir Bewegung wieder ein Stück Ruhe und Wohlbefinden schenken können.

Fällt es Dir auch gerade schwer Dich zu entspannen und zur Ruhe zukommen? Und ertappst Du Dich in Momenten voller Unruhe, Sorge, Angst oder Nervösität? Wenn ja, dann läuft Dein Vegetatives Nervensystem höchstwahrscheinlich gerade auf Hochtouren.

Extreme Situationen wie die momentan erfordern besondere Achtsamkeit, Aktivität und Selbstpflege.

In der gegenwärtigen Situation ist Dein Vegetatives Nervensystem gerade besonders gefordert, denn das entscheidet wie Du durch die Welt gehst, ob Du Dich in dieser sicher fühlst oder diese als Gefahr ansiehst. Ganz konkret entscheidet es, wie Du äussere Reize aufnimmst und sie letztendlich verarbeitest. Dein Zentralnervensystem hingegen bestimmt Dein logisches Denken. In Extremsituationen, in denen schnelles Reagieren anstatt das Fällen einer rationalen Lösung gefordert ist, überlässt es jedoch dem Vegetativen Nervensystem die Steuerung. Das Ziel ist es Dich so schnell und effektiv aus Gefahren und überfordernden Situationen zu bringen – kurz gesagt Dich zu schützen und in Sicherheit zu wissen.

Das Vegetative Nervensystem (VNS), bestehend aus Sympathikus und Parasympathikus, aktivert gerade den Teil Deines VNS, den Sympathikus, der Dich aufgrund der äusseren Anforderungen in erhöhte Leistungsbereitschaft bringt, letzte Energiereserven mobilisiert und einen wesentlichen Teil Deiner Stoffwechselvorgänge und Körperfunktionen herunterfährt. Daher fühlst Du Dich extrem reizbar, verletzlich, empfindlich, leidest schnell an Infekten – und alles was von aussen auf Dich zu kommt, scheint zu viel und unmöglich zu verarbeiten.

Darum komm in Bewegung und aktiviere bewusst den Teil des Vegetativen Nervensystem (den Parasympathikus), der Dein Ruhe- und Regenerationsmodus aktiviert, so dass Du Dich wieder sicher und geerdet fühlst. 

Nutze die Bewegung, um in den Körper zu kommen, Dich aus der Erstarrung zu holen, Stoffwechselgänge wieder in Gang zu bringen und Dich zu erden.

Wie ? – Ganz einfach.

Tanze – leg Deine Lieblingstanzmusik auf und dann los.

Meine Favoriten für einen Tanzworkout sind:

Christian Löffler – Veiled Grey

Miriam Makeba – Pata Pata

Shantel – Disko Partezani

Florence and the Machine – Dog Years oder

Freddie Mercury und David Bowie – Under Pressure

Erstelle Dir Deine eigene persönliche Playlist und tanz drauf los.

Übrigens, dass geht auch mit Bluetoothkopfhörer, da kannst Du noch mal richtig laut aufdrehen. 😉

Shake it all out

Ja genau, Du hast richtig gehört: das Schütteln des Körpers ist eines der besten Übungen, um loszulassen und Stagnationen im Körper auf zuheben.

Raus in die Natur

Geh spazieren, jogge, hüpfe – geniess die Sonne und füll Dich wieder mit Vitamin D und frischer Luft an. Beweg Dich in der Natur und lass Dich von ihrer Schönheit inspirieren. Ich liebe es in kleinen Pausen, die ich mir auf meinem Spaziergang nehme, in der Sonne zu sitzen, meinen mitgebrachten Tee zu geniessen und dem Wind zu lauschen.

Klopf Deinen Körper frei

Einfache und leicht auszuführende Klopfbewegungen des Körpers mit Hand oder lockerer Faust – bringen Dich ins Hier und Jetzt und Deinen Körper wieder in Schwung.

Atme mal tief durch

Kein Scherz, dass hilft wirklich – achtsame und bewusste Atemübungen.

Ich such mir dafür gern einen Sonnenplatz und stell mir vor die wärmende  goldene Sonnenenergie tief in mich einzuatmen und all die Sachen, die mich unnötig beschäftigen Richtung Erde auszuatmen, wo sie dann wieder recycled werden.

Aber es geht auch ohne Visualisierung atme für 4 Atemzüge bewusst durch die Nase ein, halte den Atem für  7 Atemzüge und atme für 7 Atemzüge durch den Mund aus. Yogis können ihre Ujjayi Atmung hier praktizieren. 

Atmung bringt Bewegung (Atemmuskel, Brust- u. Herzmuskel, Diaphragma) in den Körper und versorgt den Körper mit zusätzlichem Sauerstoff, der wiederum Deine roten Blutkörperchen anreichert, die letztendlich für die Energieproduktion in Deinen Körperzellen sorgt. So werden Deine Organe dann besser versorgt. Zudem deaktiviert es noch Stresshormone und sorgt für deren Abbau und sie lässt Deine Herzfrequenz und Blutdruck wieder in den Normalbereich sinken. 

Simple as that – das kann jeder, auch Du.

Ein kleiner Tip:

Nimm Dir nach den Bewegungen Zeit, im Stehen oder Sitzen, um die Bewegung ausklingen zu lassen, so kannst Du besser in Dich hinein spüren, und einen Unterschied wahrnehmen.  

Also leg los, beweg Dich – Platz- u. Zeitmangel sind keine Ausreden mehr.

P.S. Auf der Matratze lässt es sich übrigens perfekt springen. 😉

Move your body and shake it all out. 

Veröffentlicht von QiYinFusion

For more than 24 years, Rabea has been following her passion for studying the mind-body connections. Since 2009, she has been working as a certified CAM practitioner and teaching Qi Gong (since 2006) and Yoga (since 2015) worldwide in countries like Germany, Cambodia, Thailand, Taiwan, and Spain. She studied Yin Yoga with well-known teachers like Sarah Powers (USA), Paul Grilley (USA) and Bernie Clark (Canada) and has completed her 380 hours of certified teacher training courses. Rabea also has a background in Traditional Chinese Medicine and Japanese Acupuncture which she studied for 3 years during her training as a CAM Practitioner. She teaches, what she calls QiYinFusion, a combination of Yin Yoga, Qigong, mindful movement, deep breath work, somatic awareness and also includes approaches like Traditional Chinese Medicine, Polyvagal Theory, Gestalt therapy and Somatic Experiencing in her work as a teacher and therapist. Rabea deeply believes that through mindfulness movement, visualization, breathwork, and meditation - we can not only approach and activate the parasympathetic nervous system which plays a key role in healing and convalescence but also effectively stimulate the body’s subtle energy system (the meridians of the body), activate our muscles to build up new strength and stretch the body’s connective tissue to gain more physical flexibility and release physical tension, pain and old trauma. The intention of her work is to build self-awareness and resilience in her clients and students and to nurture and teach effective tools for self-regulation so that they can feel safe and at home in their bodies again.

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