Persönliches & Wissenswertes, was Du nicht über mich weisst

Hinter jedem Menschen steckt eine Persönlichkeit.

Und ich bin überzeugt davon, daß Verbindung entsteht, wenn wir authentisch sind und ein Stück dieser wagen zu zeigen. Daher mein erster Blogartikel, der Dich mal hinter die Kulissen schauen lässt. Ich ganz persönlich plaudernd aus meinem Leben.

Beim Aufschreiben all dieser Dinge ist mir aufgefallen wie erlebnisreich mein ganzes Leben schon war und wie dankbar ich für all die wunderbaren Begegnungen mit all den einzigartigen Menschen bin.

Vielleicht erkennst Du Dich ja in manchen Dingen wieder oder Du hast ähnliche Orte besucht oder Ähnliches erlebt. Ich freu mich aufs Teilen und aufs Lesen Deiner Kommentare. Lass uns gern ein Stück Verbindung schaffen. Auf gehts….

  1. Ich bin in einem kleinen ostdeutschem Dorf, im Land Brandenburg aufgewachsen und meine Lieblingsfächer in der Schule waren Deutsch, Englisch und Geschichte. Wobei das Fach Staatsbürgerkunde für mich mein Lieblingsphantasiefach war (endlich sich mal in Konspirationen und unglaublichen Weltszenarien verlieren). Meine Eltern waren da nicht so erfreut und in ständiger Angst, dass ich mich noch mal verplappern würde – da wir immer die Tagesschau heimlich guckten. (Im Osten sollte man ja nur die wertvollen Ostfernsehsender anschalten.)
  2. Eine meiner größten DDR-Enttäuschungen als Kind war meine 5 im Fach Deutsch für eine meiner grandiosisten Geschichten (wie ich heute noch finde) über ein Mädchen namens Hannah aus Hamburg, die jedes Jahr bei ihren Großeltern in Südspanien Urlaub machte. Meine Deutschlehrerin konnte leider die 5 nicht so richtig begründen und meinte nur, dass ein anderes Thema, was nicht mit so vielen kapitalistischen Ländern zu tuen hätte, bessere wäre. Hannah aus Ostberlin, die jedes Jahr in Polen Urlaub machte, fand ich dann doch zu blöd. So schrieb ich dann eine meiner langweiligsten Geschichten über den Dackel meiner Oma, der sprechen konnte. Dafür habe ich eine 1 bekommen und ein extra grosses Lob von meiner Deutschlehrerin. Da soll Eine mal die Welt verstehen.
  3. Meine Unabhängigkeit begann mit meinem ersten Moped, eine Simson in orange. Ich habe es geliebt durch die Gegend zu brausen. Später nach der Wende hatte ich dann einen alten Trabant und durfte später den weißen Wartburg meines Vaters übernehmen. Freiheit pur.
  4. Als Jugendliche konnte ich es nicht verstehen, warum wir im Sportunterricht Granatenweitwurf als Disziplin hatten – was mich aber nicht davon abhielt eine der 3 Besten zu sein.
  5. Als Kind habe ich Hörspiele über Alles geliebt. Meine Lieblingshörspiele auf der Schalplatte waren „Herr Fuchs und Frau Elster,“ „Der brave Schüler Ottokar“ und „Peter und der Wolf“. Und ich muß zugeben, daß ich heute noch gern Hörbücher und Hörspiele höre.
  6. Von meinem ersten Westgeld kaufte ich mir damals eine blaue Witboy Jeans, eine Bravo und tatsächlich gelbe Bananen. (Im Osten gab es nämlich immer nur grüne Bananen.)
  7. Mein unheimlichster Moment nach der Wende war ein Besuch in der Künstlerruine Tacheles in Berlin mit einem Freund – denn ich bin immer noch davon überzeugt, dass da eine Wanne mit Schweineblut und Fleisch als Installation stand.
  8. Mein erstes grosses Reiseabenteuer im Westen war es von Ribnitz-Dammgarten nach Biarritz/ Frankreich mit einem Freund zu trampen und unter einem LKW-Anhänger auf einer Autobahnraststätte zu übernachten.
  9. Mein immer noch größtes Lebenshighlight war die langjährige Arbeit mit und für ehemalige ausländische Holocaustüberlebende.
  10. Und der berührenste Moment war für mich die 50 Jahr Feier zur Befreiung des ehemaligen Konzentrationslager Ravensbrück, wo ich mit tschechischen und israelischen Überlebenden bis in die Nacht hinein tanzte. Ich krieg immer noch ne Gänzehaut, wenn ich dran denke.
  11. Meine große Liebe zu frischen Feigen versperrte mir damals den Weg zur Spitze des Berges Masada in Israel. Weil ich mir unbedingt vor der Fahrt noch eine riesige Menge an Feigen kaufen musste, reichte mein Geld nicht mehr für den Eintritt auf Masada. Da saß ich dann vor dem Eintrittstor mit meinen Stullen und ner grossen Menge von frischen Feigen. (Na ja Hauptsache frau ist da gewesen. )
  12. Die Erfahrung, dass die gleiche Sprache oft nicht so wichtig ist und, dass die Arbeit und speziell das Herumtollen auf Strohballen den grössten Spass bereiteten kann, machte ich mit ex-jugoslawischen Flüchlingskindern in der kargen Landschaft Ungarns.
  13. Wobei ich mich selbst überraschte? Beim Erlernen der Clarsach (der schottischen Harfe) in Edinburgh, und das obwohl ich gar keine Noten lesen konnte.
  14. Ich kann richtig gut die Maultrommel spielen und möchte mir irgendwann gerne eine Handpan kaufen.
  15. Mich haben immer schon Nonnen interessiert. Und meine Magisterarbeit in der Ethnologie schrieb ich damals auch zu tibetisch-buddhistisch Nonnen und lebte zudem in verschiedenen buddhistischen Klöstern (Theravada, Zen und Tibeitscher Buddhismus).
  16. Ich liebe die chinesische Kalligraphie und Malerei und wann immer ich Zeit habe setze ich mich ans Üben. Ich dachte immer, ich kann nicht malen, doch dieses Jahr verkaufte ich meine erste Malerei mit Kalligraphie für 80€. Da war ich mega stolz und kann es immer noch nicht fassen.)
  17. Ich habe 2019 im Nordosten Taiwans auf einer Ananasplantage gearbeitet und hatte dort auch meinen ersten Hexenschuss im Leben.
  18. Ich bin fast drei Jahre alleine um die ganze Welt gereist, habe es sogar bis auf die Osterinseln geschafft.
  19. Und ich habe in Ländern wie Spanien, Schottland, Thailand länger gelebt.
  20. Ach ja meine Lieblingsländer oder Orte sind Taiwan, Big Sur in Kalifornien, Thailand, Granada/ Spanien, Pelion/ Griechenland und der Norden Schottlands.
  21. Ich habe ein Retreatcenter in Pelion/ Griechenland einen Sommer lang geleitet.
  22. Ich habe rund um die Welt in Permakultur- und Biogärten gearbeitet.
  23. 2 Monate lang habe ich in der Gestalt Gemeinschaft (Gestalttherapie) Esalen in Kalifornien gelernt, gelebt und gearbeitet. Dort habe ich es geliebt den Walen und Delfinen beim Tauchen zuzusehen.
  24. Ich habe mehrere Monate, über 2 Jahre verteilt, in Mumbay/ Indien gelebt und bei meinem damaligen Lehrer und einem der unglaublichsten Homöopathen Dr. Prafull Vijayakar hospitiert.
  25. Mein geliebtes Qi Gong habe ich in Ländern wie Schottland, Deutschland, Thailand und China gelernt. Und mir fällt gerade auf, dass all meine Lehrer Frauen waren, wie genial.
  26. Ich habe im thailändischen Dschungel mit langbeinigen Waranen gelebt. Frage mich heute noch, wer wohl mehr Angst hatte.
  27. In Ladakh/ Indien habe ich an einem Schneesee im Zelt, im April übernachtet. Seit dem weiss ich, dass es sich mit Mütze viel entspannter schläft.
  28. In Ladakh habe ich auch bei einer tibetischen Ärztin hospitiert, die die dicksten und längsten Akupunkturnadeln hatte, die ich je gesehen habe.
  29. Ich liebe es Pflanzennamen (gern auch in Latein) auswendig zu lernen.
  30. Mein erstes offizielles Lieblingsbuch, neben Alexander Wolkovs „Der Zauber der Smaragdenstadt“, war „Meyers Jugendlexikon“ (Übrigens das war mein erstes Westbuch, das ich damals geschenkt bekam.).
  31. Meine Lieblingsfilme waren jahrelang „La double vie de Veronique“ von Kieslowski und natürlich „Matrix“ von den Wachowski Brothers (den habe ich bestimmt 5-6 Mal gesehen – mein Favorit: natürlich der 1.Teil). Mein Lieblingsregisseur bleibt und ist Yazujiro Ozu.
  32. Ich liebe Musik über alles, gerne Neoklassik wie Olafur Arnalds und Nils Frahms, Ambient Music von Hammock und Jonsi.
  33. Meine liebsten Klassik CD’s sind Pergolesis „Stabat Mater“ mit Magaret Marshall unter der Leitung von Claudio Abado, „Dichterliebe“ von Schumann – gesungen von Fritz Wunderlich und Gorecki’s „Syphony Nr. 3“ mit Dawn Upshaw.
  34. Ich liebe es ausserdem mir Musik aus allen möglichen Ländern mitzubringen und zu sammeln. Ich liebe z.B. balinesische Gamelan Musik und chinesische Guqin Musik.
  35. 2015 habe ich zum ersten Mal einen Leichthubschrauber in der Nähe von Washington gesteuert. Das war vielleicht eine wacklige Angelegenheit.
  36. Ich liebe meine morgendliche und abendliche Mediation und habe nie einen einzigen Tag verstreichen lassen ohne sie. (Und das stimmt wirklich.)
  37. Ich liebe Nougat in allen Varianten, am liebsten italienisches.
  38. Ich fahre nie ohne Teegeschirr und Tee in den Urlaub und am liebsten in Länder wo ich neue Tees finden und probieren kann. Ich bin ein totaler TeaNerd.
  39. Ich habe meine ersten Yogastunden in Kambodscha und Thailand unterrichtet. Und ich liebe es in englischer Sprache zu unterrichten und mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern zu arbeiten.
  40. Und wer kann das schon von sich sagen – ich habe Ende der 90er in der Großküche des „Warszawski Szpital dla Dzieci“ (Kinderkrankenhaus) in Warschau gearbeitet.
  41. Ich habe außerdem Sanskrit, Hindi und Swahili gelernt und liebe aber eher das Mandarin.
  42. Ich liebe es zu backen und zu kochen und war in einem buddhistischen Retreatzentrum die Hauptverantwortliche für den Desertbereich. Leider zum Leitwesen der Retreatbesucher, die sich darüber beschwerten, dass die Deserts viel zu gut sein.
  43. Ich liebe ätherische Öle und habe kistenweise Fläschchen in meiner Wohnung zu stehen. Ich kreiere gern neue Düfte und gerne welche mit aromatherapeutischer Wirkung.
  44. Ich bin kein Kräuterteefan obwohl ich Phytotherapeutin bin. Ich trinke Kräutertees nur, wenn ich krank bin. Ansonsten stehen grüne Tees aus China und Japan ganz oben auf meiner Liste.
  45. Meine Lieblingsfrüchte sind Kaki, Wassermelone, Kirschen, Jackfruit, Mirabellen, Cherimoya und Mangosteen.
  46. Ich habe nur einmal in meinem Leben für 2 Wochen gefastet und mir wirklich jeden Tag Kochbücher angesehen.
  47. Die erste Schallplatte, die ich von meinem ersten Taschengeld gekauft habe war Karat „Der blaue Planet“.
  48. Die Insel Gili in Indonesien ist daran Schuld, dass ich mich damals ins Yin Yoga verliebt habe. Ich war damals überhaupt kein Yogafan, aber zum Yin Yoga und seiner Affinität zur Chinesischen Medizin konnte ich nicht nein sagen.
  49. Und ich hatte unglaubliches Glück mit den großen Yin Yoga Lehrern wie Paul Grilley, Bernie Clark und Sarah Powers zu lernen. Wobei einen niemand so schön, in den herausfordernden Haltungen, zum Lachen bringen kann wie Paul Grilley.
  50. Ich habe einige Jahre Übungsgruppen für Gewaltfreie Kommunikation geleitet und bin jedes Jahr ins Ausland gefahren, um diese zu lernen und zu üben.
  51. Während meiner Heilpraktikerausbildung habe ich die Chinesische Medizin, Japanische Akupunktur und Augendiagnose gelernt. Und ich bin heute noch ein großer Fan von allen 3.
  52. Ich geniesse lieber das Meer als das Erklimmen der Berge (obwohl ich schon auf dem Olympus und im Himalaya war).

Und Du? Gibt es etwas, wo Du Dich wieder erkennst?

Ich freu mich von Dir zu hören.

Sonnige Grüße Rabea

P.S. Du willst in Bewegung und in Verbindung bleiben, dann komm gern in unsere Facebookgruppe: Somatische Bewegung für mehr Leichtigkeit im Alltag mit Rabea (hier benötigst Du für die Anmeldung Deine email Adresse) und besuch gern mal in den Youtubekanal QiYinFusion von mir.

Oder schau mal in mein Facebook Profil: Rabea Klatt – da gibt es auch jede Menge Anregungen für mehr Wohlgefühl und Entspannung im Alltag.

Veröffentlicht von QiYinFusion

For more than 24 years, Rabea has been following her passion for studying the mind-body connections. Since 2009, she has been working as a certified CAM practitioner and teaching Qi Gong (since 2006) and Yoga (since 2015) worldwide in countries like Germany, Cambodia, Thailand, Taiwan, and Spain. She studied Yin Yoga with well-known teachers like Sarah Powers (USA), Paul Grilley (USA) and Bernie Clark (Canada) and has completed her 380 hours of certified teacher training courses. Rabea also has a background in Traditional Chinese Medicine and Japanese Acupuncture which she studied for 3 years during her training as a CAM Practitioner. She teaches, what she calls QiYinFusion, a combination of Yin Yoga, Qigong, mindful movement, deep breath work, somatic awareness and also includes approaches like Traditional Chinese Medicine, Polyvagal Theory, Gestalt therapy and Somatic Experiencing in her work as a teacher and therapist. Rabea deeply believes that through mindfulness movement, visualization, breathwork, and meditation - we can not only approach and activate the parasympathetic nervous system which plays a key role in healing and convalescence but also effectively stimulate the body’s subtle energy system (the meridians of the body), activate our muscles to build up new strength and stretch the body’s connective tissue to gain more physical flexibility and release physical tension, pain and old trauma. The intention of her work is to build self-awareness and resilience in her clients and students and to nurture and teach effective tools for self-regulation so that they can feel safe and at home in their bodies again.

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